Wie der Verein entstand ...

Im September 1984 gründeten sich die Fechtfreunde Steglitz (FFS), deren 12 Gründungsmitglieder sich zuvor vom Fechtclub Grunewald abgespaltet hatten. Dieser Verein war binnen kurzer Zeit eine nicht mehr wegzudenkende Größe in der Berliner Fechtlandschaft. Treibende Kräfte in dieser Zeit waren neben anderen Dr. Udo Ungureit, mehrfacher Berliner Meister im Säbelfechten und Mitglied der Studenten-Nationalmannschaft, und Jerzy Kaczmarek, Olympiasieger von München 1972 mit der polnischen Mannschaft.

Viele engagierte Eltern und der 1988 hinzugekommene polnische Nationaltrainer Janek Jagodzinski halfen über Jahre hinweg, dass sich der Verein konsolidieren und fechterische Spitzenleistungen hervorbringen konnte.

Dem intensiven Einsatz des Präsidenten, Dr. Udo Ungureit, war es zu verdanken, dass die Fechtfreunde 1995 eine eigens für sie ausgestattete Fechthalle vom Bezirk Steglitz zur Nutzung erhielten.

Der zweite Abschnitt ist dem Akademischen Fechtclub Berlin-Zehlendorf (AFB) zu verdanken. Dieser Verein blickte auf eine ähnliche Geschichte zurück: Im Mai 1995 hatten sich etwa 40 Mitglieder vom Fechtclub Grunewald abgespalten und im AFB eine neue Heimat gefunden. Treibende Kräfte waren - neben anderen "Fechteltern" - dessen neuer Vorsitzender, Christian Pepper, Sohn des Gründers des Europa-Centers, und Dr. Christian Maurer.

Auch in diesem Verein wurde erfolgsorientiert Fechtsport betrieben: Er hatte in wenigen Jahren im Jugendbereich diverse Berliner Meisterinnen und Meister im Degenfechten hervorgebracht. Seine Leistungen waren mit den Namen der Trainer Woitek Mroz und Marek Bajan verbunden.

Im Januar 1997 waren die Fechtfreunde Steglitz und der Akademische Fechtclub Berlin nach zweijähriger intensiver Zusammenarbeit im Trainingsbereich zum Steglitzer Fechtclub Berlin (SFC) verschmolzen. Dessen Ziel war es, ein an Leistung und Erfolg orientierter Bestandteil der Berliner und der deutschen Fechtlandschaft zu werden, ohne dabei den Breitensport zu vernachlässigen.

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